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Nassfutter für Hunde – ist es die richtige Wahl?

Dosen, Schalen, Beutel: Als Hundehalter hast Du die Qual der Wahl, denn das Angebot an Hundefutter ist enorm und dadurch unübersichtlich. Ab heute musst Du nicht mehr rätseln, welches Futter die richtige Wahl ist. Wir zeigen Dir die Vor- und Nachteile beim Nassfutter für Hunde und erklären, woran Du hochwertiges Hundefutter erkennen kannst!

Nassfutter Hund – Top 3

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Empfohlenes AlterAlle AltersstufenAusgewachsenAusgewachsen
GeschmackVerschiedene SortenVerschiedene SortenVerschiedene Sorten
Menge9.6kg4.8kg19.2kg
EinsatzbereicheAllergien, Epilepsie, Magen & Darm, Bauchspeicheldrüsen, Gelenke & KnochenImmunsystemHaut & Fell, Herz-Kreislauf-System ,Gelenke & Knochen
Alleinfutter
Weizenfrei
Getreidefrei
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Wo liegen die Vorteile von Nassfutter?

Auf den ersten Blick mag Trockenfutter für Dich als Hundebesitzer Vorteile haben. Doch hat der Hund die Wahl, bevorzugt er in der Regel Feuchtfutter. Denn Nassfutter für Hunde riecht intensiver und hat mehr Geschmack als trockene Biskuits, Kroketten und Pellets. Auch viele Tierärzte und Tierernährungsexperten halten Nassfutter für Hunde für artgerechter. Schließlich hat der Hund Gebiss und Verdauungssystem vom Wolf geerbt, und der lebt von feuchter Beute. Der Unterschied beim Wassergehalt ist drastisch: Während Trockenfutter magere drei bis 12 Prozent Feuchtigkeit aufweist, hat Nassfutter für Hunde einen Feuchtigkeitsgehalt zwischen 60 und 85 Prozent. Das entspricht in etwa dem Wassergehalt eines Beutetieres in der Natur. Deshalb sollten Vierbeiner, die ungerne Wasser trinken, vorwiegend mit Nassfutter ernährt werden. Zudem findet sich im Feuchtfutter deutlich weniger Getreide. Vor allem günstige Trockenfuttermarken greifen auf billige Getreidesorten wie Weizen und Mais zurück, um das Volumen des Futters zu steigern. Dabei lösen gerade diese Getreidesorten häufig allergische Reaktionen aus (bei den häufigsten Nahrungsmittelallergenen für Hunde landet Getreide hinter Rindfleisch und Milcheiweiß auf Platz drei). Zudem steht Getreide im Verdacht, bei Hunden Gelenkprobleme zu verursachen. Wenn Du eine Hunderasse besitzt, die zu Problemen mit den Gelenken neigt, lohnt es sich direkt ein getreidefreies Trocken- oder Nassfutter für Hunde zu wählen. Trockenfutter ist auf die Menge bezogen auch deutlich energiereicher, es enthält etwa fünf- bis siebenmal so viele Kalorien wie Nassfutter für Hunde. Das kann zu Übergewicht führen. Bei feuchtem Futter ist das Risiko für Übergewicht geringer, da der Hund große Mengen davon fressen müsste, um auf die gleiche Kalorienzahl zu kommen. Dosenfutter hilft das Gewicht von zu Übergewicht neigenden Hundesenioren, kleinen oder einfach faulen Hunden auf einem gesunden Niveau zu halten. Und auch die Rasse spielt in Sachen Akzeptanz und Verträglichkeit der Futterart erfahrungsgemäß eine Rolle. Unter Hundehaltern wird gemunkelt, dass kleine Hunderassen Nassfutter tendenziell besser annehmen und vertragen, als trockenes Futter.

Vorteile von Nassfutter für Hunde im Überblick:

  • Der hohe Wassergehalt von Feuchtfutter wirkt sich positiv auf den Flüssigkeitshaushalt des Hundes aus. Insbesondere für Hunde, die ansonsten nicht genug trinken, ist Nassfutter eine gute Wahl.
  • Hundenassfutter wird schneller und schonender verdaut als trockenes Futter.
  • Im Vergleich zu Trockenfutter ist Nassfutter für Hunde nicht so konzentriert und energiereich, deshalb führt es seltener zu Übergewicht. Hunde, die zu Übergewicht neigen, können durch Feuchtfutter leichter ein gesundes Gewicht erreichen und halten.
  • Nassfutter ist schmackhafter. Wählerische und mäkelige Vierbeiner lassen sich mit feuchtem Futter besser zum Essen motivieren.
  • Aufgrund der Konsistenz ist Nassfutter für Klein- und Kleinsthunde häufig besser geeignet, da sie Probleme beim Knacken der Trockenfutterstücke haben.
  • Hunde, die alters- oder krankheitsbedingt unter schmerzempfindlichen Zähnen und sensiblem Zahnfleisch leiden, können Feuchtfutter beschwerdefreier fressen.

Wir wollen fair sein und deshalb auch die Nachteile von Feuchtfutter nicht verschweigen:

  • Im Vergleich zu Trockenfutter ist Nassfutter ein wenig teurer.
  • Aufgrund der kleineren Verpackungsgröße entsteht mehr Verpackungsmüll.
  • Hundenassfutter enthält weniger feste Bestandteile, die beim Abreiben der Zahnbeläge helfen könnten. Aber: Dass Trockenfutter einen positiven Effekt auf die Zahngesundheit von Hunden hat, ist wissenschaftlich nicht bewiesen. Zur Zahnpflege reicht Trockenfutter allein definitiv nicht aus. Bei beiden Ernährungsformen brauchen Hunde zusätzliche Kauartikel zur Gesunderhaltung der Zähne.

Kann ich meinen Hund von Trocken– auf Nassfutter umstellen?

Als Hundebesitzer möchtest Du vielleicht aufgrund der genannten Vorteile von Trocken- auf Nassfutter für Hunde umsteigen. Oder Deinen Vierbeiner plagen vielleicht Allergien, Magen-Darm-Beschwerden oder Zahnprobleme, die sich durch eine Futterumstellung auf Feuchtfutter lindern lassen. Keine Sorge, die Umstellung von Trocken- auf Nassfutter für Hunde gelingt in der Regel ohne Probleme. In vielen Fällen klappt der Wechsel quasi von heute auf morgen, doch wir empfehlen eine etappenweise Umstellung über mehrere Tage hinweg. Grund dafür ist, dass Nassfutter für Hunde schneller verwertet wird als Trockenfutter. Daran muss sich der Verdauungstrakt Deines Vierbeiners erst gewöhnen. Wenn Dein Tier bisher nur Trockenfutter bekommen hat, lohnt es sich mit einer Portion Nassfutter für Hunde pro Tag anzufangen und die Menge täglich zu erhöhen. Die Gabe des Trockenfutters wird entsprechend jeden Tag gesenkt. Feucht- und Trockenfutter sollten aus hygienischen Gründen nicht in einem Napf vermischt werden. Das hilft Dir auch den Überblick über die Futtermenge zu behalten. In der Zeit der Umstellung ist es wichtig, auf das Gewicht und den Kotabsatz des Tieres zu achten, um eventuelle Probleme frühzeitig zu identifizieren.

Wie setzt sich Nassfutter zusammen?

Nassfutter für Hunde enthält je nach Hersteller und Sorte unterschiedliche Mengen an Fleisch oder Fisch, Innereien, Geflügelteilen (Schlachtabfälle aus der Geflügelfleischgewinnung), Blut, Gemüse und gegebenenfalls Getreide (es gibt aber auch komplett getreidefreie Sorten). Kräuter und Früchte können in kleineren Mengen ebenfalls im Nassfutter für Hundeverarbeitet sein.

Nassfutter für Hunde: So erkennst Du Qualität

Ob ein Hundefutter von guter Qualität ist, erkennst Du in der Regel erst beim Blick auf die Rückseite der Packung. Die Zusammensetzung verrät, ob wirklich hochwertige Zutaten drinstecken. Das sollte ein gutes Hundefutter enthalten:

  • Etwa 60 bis 70 Prozent reines Fleisch (unter Umständen als Fleischmehl deklariert). Fleisch muss im Trocken- und Nassfutter für Hunde der wichtigste Proteinlieferant sein und deshalb an erster Stelle stehen. Wichtig ist auch, dass die verwendeten Fleischsorten mit Prozentangaben gelistet sind.
  • Gemüse (mit Artenbezeichnung, wie Karotten oder Zucchini).
  • Wenig oder kein Getreide. Wenn das Nassfutter für Hunde Getreide enthält, dann nur Reis, Hirse, Buchweizen oder Amarant. Diese Getreidesorten sind kaum allergieauslösend. Die bloße Angabe „Getreide“ reicht nicht aus, denn das sagt Dir nicht, um welche Getreidesorte es sich handelt.
  • Hochwertige Fette, wie Lachs- und Sonnenblumenöl.
  • Obst (genau aufgeschlüsselt).
  • Essenzielle Fettsäuren, Vitamine und Mineralien (genau aufgeschlüsselt).
  • Gutes Kalzium-Phosphor-Verhältnis (ideal ist ein Verhältnis von 1,2:1).
  • Kein Zucker.
  • Keine Farb- und Geschmacksstoffe.

Fazit

Hast Du Dich entschieden auf Nassfutter für Hunde umzusteigen oder kannst Du Dir nicht vorstellen Trockenfutter aufzugeben? Keine Panik, auch ein Mix aus Trocken- und Nassfutter schadet Deinem Hund nicht! Hunde schätzen erfahrungsgemäß die Abwechslung und eine Kombination aus Trocken- und Nassfutter für Hunde gleicht etwaige Mängel der einzelnen Futtersorten gut aus. Wichtig ist immer, dass das gewählte Futter ein hochwertiges Alleinfuttermittel ist und einen guten Nährstoffmix aufweist, damit Dein Hund glücklich und gesund durch den Alltag kommt.